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Das Nordpolarmeer - Arktischer Ozean

Der Arktische Ozean ist fast vollständig von Landmassen umgeben. Die Wassertiefen der zentralen Regionen des Arktischen Ozeans liegen überwiegend zwischen 2.000 m und 4.000m, während die arktischen Schelfgebiete und Randmeere mit Wassertiefen z.T. deutlich unter 100 m sehr flach sind.

 

Der Arktische Ozean ist über verschiedene Meeresströmungen mit dem Nordatlantik verbunden. Große Wassermassen werden durch die Framstraße, die Barentssee und durch das natürliche Kanalsystem des Kanadischen Archipels transportiert. Über die Beringstraße steht der Arktische Ozean in Verbindung mit dem nördlichen Pazifik.

 

Die ausgedehnte, ganzjährige Meereisbedeckung schützt den arktischen Ozean vor den Einflüssen der Atmosphäre und stabilisiert somit dessen Wassermassen-Schichtung. In der zentralen Arktis wächst des mehrjährige Eis bis zu einer Dicke von ca. 4 m an; dann halten sich sommerliche Schmelze und winterliches Gefrieren die Waage und größere Eisdicken entstehen nur noch durch das Übereinanderschieben mächtiger Eispakete.

 

Polarnacht und arktischer Sommer sind die beiden Extreme, zwischen denen sich das klimatische Geschehen in der Arktis abspielt. Während des Winters strömen kalte, sibirische Festlandsluftmassen mit Temperaturen von unter -50°C in die zentrale Arktis ein. Im Sommer erwärmt sich die Luft in der zentralen Arktis auch bei 24-stündiger Sonneneinstrahlung nur wenig über den Gefrierpunkt, wohingegen in den Schelfgebieten auch Lufttemperaturen von über 30°C erreicht werden können.