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Tansania: ONE EARTH, ONE ISLES - The Turquoise Change TTC

Worum es geht:

The Turquoise Change (TTC) ist ein BNE-Projekt, das im November 2016 auf den Andaman and Nicobar Islands (ANI), Indien, von den Mitgliedern des BNE-Experten-Netzes Supirya Singh und Katarina Roncevic gegründet wurde. Die Initiative zielt darauf ab, einen multistakeholder-, multidisziplinären und multikulturellen Dialog und Maßnahmen zur Förderung von nachhaltigem Denken und Lebensstilen in Schulen auf Inseln zu fördern.

Der Zweck des Training of Trainers (ToT) ist, die Fähigkeiten von Schülern, Lehrern und Schulleitern, den Gemeinden, Jugendlichen und lokalen NGOs, die auf den Schutz, das Verständnis und die Wertschätzung der lokalen Umwelt hinarbeiten, zu verstärken. The Turquoise Change nutzt die Sustainable Development Goals (SDGs) und den Whole School Approach als übergreifenden Rahmen für seine Arbeit auf den Inseln.

Was gerade passiert:

TTC wird von November 2016 bis Juli 2018 in der Pilotphase in Havelock auf ANI und in Sansibar City arbeiten. Die TTCInitiative soll auf weitere Inseln in Mitgliedsstaaten des BNE-Expertennetzes, insbesondere auch nach Deutschland, ausgedehnt werden.

Was wir bisher erreicht haben:

Das Ziel von BNE ist es, Menschen in die Lage zu versetzen, die gegenwärtigen und zukünftigen
globalen Herausforderungen zu erkennen und zu bewerten und Menschen an der Entwicklung und
Gestaltung von Prozessen teilhaben zu lassen, die notwendig sind, um auch den zukünftigen
Generationen zur Sicherung ihrer Bedürfnisse den Zugang zu Ressourcen zu sichern. Bildung
für nachhaltige Entwicklung fördert nachhaltiges Denken und Handeln. Es ermöglicht Kindern und
Erwachsenen, Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig zu verstehen, wie diese Entscheidungen
zukünftige Generationen und das Leben anderer beeinflussen.

Dieses Verständnis führt zu der Frage: Was sind unsere gegenwärtigen und zukünftigen Sorgen?

  • zunehmende Komplexität der Lebensbedingungen auf der ganzen Welt
  • zunehmende Dynamik des Wandels, dramatischer Anstieg der globalen Herausforderungen
  • zunehmende Degradierung von Teilen des Erdsystems (Klimawandel, Verlust der Biodiversität, Versauerung der Ozeane usw.)
  • Entwicklungsdefizite der globalen Gesellschaft (Armut, Hunger, Migration, ...)

Nach diesen Vorträgen zu den theoretischen Hintergrund- und Aktionsprojekten konzentrierte sich die Hauptdiskussion auf die Relevanz der SDGs auf den Inseln und die Projektaktionsplanung („wähle dein Ziel, was ist das Problem, mögliche Lösungen, was haben wir, was brauchen wir“).

Zusätzlich zu den Verpflichtungen, die die Lehrer zu den oben genannten SDGs eingegangen sind, wurden folgende Ideen als ein Weg vorgeschlagen:

  • Aufnahme von SDGs in den Lehrplan oder außerschulische Aktivitäten.
  • Schulmanagement auf die SDG-Agenda bringen.
  • Die SDGs sind miteinander verknüpft und erfordern ein Systemdenken.
  • Gesundheit und Wohlbefinden erfordern einfache und realistische Lösungen wie Gemüseanbau, an der die gesamte Schulgemeinschaft beteiligt sein sollte (Verwaltung, Lehrer, Lernende und Eltern).
  • die Bekämpfung von Hunger erfordert Bewusstsein und Lobbyarbeit des Schul-, Gemeinschafts- und Elternkomitees.
  • Informieren Sie Schulleitung, Schule und Gemeinde.
  • Mittel beschaffen für die Schule durch Kunst und Handwerk, Recycling, etc.
  • Organisation von Schultreffen mit anderen Mitarbeitern
  • Ermutigen Sie andere Schulen, sich am Eco-Schools Indian Ocean Program teilzunehmen.
TV
Das öffentliche Fernsehen Sansibars interviewte die Teilnehmer und informierte über das Projekt.
Participant
Die Teilnehmer des Workshop diskutierten verschiedenen Aspekte des Klimawandels, seiner Ursachen und Wirkungen.

Weitere Informationen:

Wer hat's gemacht

Projektpartner
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