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Youth Visioning for Island Living - Was bringt die Zukunft?

Ein Projekt der UNESCO, Paris

Während des Jahres 2006 ist Youth Visioning for Island Living schnell voran geschritten und verzeichnete eine deutlich Zunahme der Aktivitäten. Diese Reifung hat dazu beigetragen, die Projektarbeit zu verfeinern und darüber hinaus die Notwendigkeit hervorgehoben, eine langfristige Strategie für die Zukunft zu formulieren. Außerdem - und möglicherweise wichtiger – zeigen sich jetzt nach Abschluss von Teilprojekten und dem Start von Folgeaktivitäten erste Anzeichen für deren erwartete Wirkungen und Erfolge.

 

Drei Projekte wurden während dieser Periode abgeschlossen, sechzehn Projekte sind derzeit in Bearbeitung und fünf weitere werden entwickelt. Zwei der abgeschlossenen Projekte werden unten erwähnt, um einige der bedeutenden Ausführungen der Youth Visioning for Island Living hervorzuheben. Die Bemühungen der Jugendlichen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in ihren Gemeinschaften, sind in der Tat vorbildlich und empfehlenswert.

 

Im Aufnahmestudio werden die Songs einheimischer Jugendbands für die 'On the Spot Radio' zusammengestellt.
Die ,Dream Cast Drama Group' bei den Proben

In Tonga führte Ebonie Fifita das ‚On the Spot' Radioprogramm. Ihre Gruppe bereitete Radiobeiträge, Diskussionen und Musik vor, um das Bewusstsein für die Millenium Development Goals der UN zu schärfen. Trotz der Herausforderungen, einschließlich der Zerstörung ihres Aufnahmestudios während der neuerlichen Unruhen, arbeitet die Gruppe jetzt daran, von Jugendlichen gemachte Musik sowie Hörspiele mit Unterstützung lokaler Geschäftsleute zu fördern.

 

Auf den Solomon Inseln animierte Kennedy Folasi eine Gruppe arbeitsloser Jugendlicher als Teil seiner ‚Dream Cast Drama Group’ dazu, die für sie relevanten Themen zu dramatisieren. Mit den dabei gemachten Erfahrungen gelang es vier Mitgliedern Arbeit zu finden, ein Mitglied kehrte zur Schule zurück. Eltern unterstützen die Gruppe inzwischen öffentlich, weil sie die Möglichkeiten dieser Initiative erkannt haben. ‚Dream Cast’ sucht jetzt nach einer festen Bühne für ihre Aufführungen und zum Training neuer Mitglieder und bereist darüber hinaus andere Provinzen.

 

Gegen Ende der ersten Jahreshälfte war die Zahl der Projektvorschläge beachtlich. Obgleich achtzehn Projekte in der Entwicklung waren, zeigten viele der Leiter wenig oder kein Interesse ihre Vorschläge auch tatsächlich umzusetzen. Daher gab es die Notwendigkeit, eine proaktive Rolle bei der Suche nach jungen Leuten einzunehmen, die die Initiative enthusiastisch weiter tragen würden - sie mussten nicht notwendigerweise am Mauritiustreffen teilgenommen haben oder die Youth Visioning-Initiative überhaupt kennen. Folglich wurde während der Monate April bis Juli besondere Aufmerksamkeit auf werbende Aktivitäten und die Verbreitung der Youth Visioning-Botschaft gerichtet:

 

  • Das erste Rundschreiben im April 2006 wurde über ein Netzwerk von über 1.200 Partnern verschickt, in dem zu neuen Projektvorschlägen aufgerufen wurde.
  • Die Zusammenarbeit mit der Organisation Youth for a Sustainable Future Pacifika (YSFP) erlaubte es, deren Netzwerk zu nutzen
  • Die Teilnahme am ersten Pacific Youth Festival (Tahiti) im Juli ermöglichte eine weiterer Werbung für die Initiative.

In der Folge wurden viele positive Rückmeldungen empfangen und die zweite Jahreshälfte 2006 wurde zur geschäftigsten Phase der Projektimplementierung.

 

Danach, gegen Ende August, wurden die zweiten und dritten Anträge von den gleichen Inseln empfangen, angesichts dessen ein dramatischer Druck auf die noch vorhandenen Mittel entstand, der eine Neuveranlagung des gesamten Etats nötig machte.

 

Es wurde entschieden, jeden zweiten Antrag zu stoppen und sich auf jene Länder zu konzentrieren, die noch ein Projekt umzusetzen hatten. In einer `Letzte Chance'-Anfrage, die ihnen ausreichend Zeit einräumte, wurden diese Inseln um Mitteilung gebeten, ob sie noch an der Umsetzung des Projektes interessiert seien. Durch diese Maßnahme konnten fünf Vorhaben, die bereits drei Monate zuvor durch das Komitee begutachtet wurden, erfolgreich wieder belebt werden.

 

Ende Oktober und nach 18-monatiger Projektsuche hatte es für die Teilnehmer des Mauritius-Treffens ausreichend Gelegenheit gegeben, Vorschläge einzureichen. Daher wurden nun Projektvorschläge von jenen Inseln begutachtet und genehmigt, die bereits ein Projekt umgesetzt hatten – mit dem Ziel, möglichst viele Projekte bis Ende 2007 umgesetzt zu haben.

 

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